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Wenn die Zinken nach außen schwingen, erzeugen sie in der umgebenden Luft vor sich
eine Verdichtung, während zwischen den Zinken eine Verdünnung auftritt. Sobald die
Zinken ihre Richtung ändern, wechseln auch Verdichtung und Verdünnung. Durch diese
Wechselwirkung gerät die Luft in Schwingung und ein Ton wird hörbar.
Abb. 1: Stimmgabel (Schwingverhalten)
Da man Töne mit Hilfe eines Oszillographen sichtbar machen kann, wird die Schreibspur
einer schwingenden Zinke mit der Zeitfunktion einer 128 Hz-Stimmgabel verglichen. Die-
se hat wegen ihres relativ tiefen Tones lange Zinken und führt deshalb besonders große
Bewegungen an der Zinkenspitze aus.
Die Zinke, an deren Ende nochmals eine dünne, spitze Feder befestigt ist, wird während
des Schwingvorganges über eine berußte Glasplatte gezogen. Dadurch wird das Schwing-
verhalten der Stimmgabelzinke sichtbar (Abb. 2).
Mit Hilfe eines Oszillographen (Computer-Programm audio-T) wird über ein Mikrophon
der Druckverlauf und somit der Ton zeitlich analysiert (Abb. 3).
Abb. 2: Schreibspur
Abb. 3: Zeitablenkung=10 msec
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