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7. Das Baritonsaxophon mit dem Metallmundstück hat bei den höheren Obertönen geringe-
re Intensität, d.h. der Klang ist nicht so weich und rund. Er ist vielmehr scharf und aufrei-
bend und wird deshalb im Jazz bevorzugt. Durch die größere Bahnöffnung und Bahnlänge
sind auch lautere Töne (physikalisch Klänge) möglich. Auch die Zeitfunktion hat ein
etwas anderes Erscheinungsbild wie das des Vorgängers.
8. Zum Abschluß der Holzinstrumente wird noch einmal die Klarinette analysiert. Wie
schon im Kapitel über Holzblasinstrumente, hat die Klarinette auch hier geradzahlige Viel-
fache als Oberfrequenzen, die jedoch eine geringere Lautstärke haben als die ungeradzah-
ligen Vielfachen. Die Zeitfunktion ähnelt denen der Saxophone. Dies hat ihre Ursache si-
cherlich darin, daß der Ton bei beiden gleich erzeugt wird (einfaches Rohrblatt).
9. Die Trompete hat nun wieder ein recht einfaches Oszillographenbild. Die Obertöne des
Instrumentes sind wie nach der Theorie ganzzahlige Vielfache von 261 Hz und besitzen
alle etwa die gleiche Intensität.
10. Zum Abschluß werden die Bilder des Tenorhornes betrachtet, dessen Amplituden-Zeit-
Funktion eine einfache Linie zeigt. Es darf also erwartet werden, daß nur wenige Obertöne
mitschwingen. Betrachten wir das Spektralbild, so wird dies durch die wenigen angezeig-
ten Eigenfrequenzen bestätigt.
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