| |
46
10. Tenorhorn: d
Abschließend sollen einige Amplituden-Zeit-Funktionen und Spektralanalysen Aufschluß
über die Klangeigenschaften einiger Musikinstrumente bzw. Musikinstrumentengruppen
geben. Mit einem handelsüblichen Mikrophon wurde das elektrische Signal wieder an das
Oszilloskop und den Spektrumanalysator des Shareware-Computerprogramms audio T
geleitet, dort digitalisiert und gespeichert.
1. Als erstes wird noch einmal die obertonfreie Sinusschwingung der Stimmgabel von 440
Hz anhand des Oszillogramms und der Spektralanalyse gezeigt. Diese stellt deutlich eine
Sonderstellung zu den übrigen Schallgebern in diesem Kapitel dar, wird allerdings auch
nicht als Musikinstrument benutzt.
2. Die untersuchte schwingende Saite besitzt eine Frequenz von etwa 114 Hz, wie man am
Oszillographen mit der Zeitablenkung 2 msec erkennen kann, und ganzzahlige Ober-
schwingungen (Spektrum).
Die folgenden Instrumente spielten alle den selben Ton (c´) mit einer Frequenz von ca. 261
Hz, wie der Oszillograph mit der Zeitablenkung von 1 msec deutlich macht. Da hier be-
sonders die Schallspektren der Instrumente im Mittelpunkt des Interesses stehen, sei darauf
hingewiesen, daß sich diese nur ungenau ablesen lassen und sich so einige Rundungsfehler
in der Festlegung der Eigenfrequenzen ergeben können.
|  |
|
| |
|
|