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Scheiben hatte. Für die quadratische Scheibe lieferte erst der Physiker Walter Ritz im Jahre
1909 in annähernder Weise die Lösung.
Abb. 1: Versuchsaufbau
Hier wird jedoch eine etwas modernisierte Form des Experiments betrachtet (Abb. 1). Eine
dünne, schwarze Metallplatte (quadratisch und kreisförmig) wird in der Mitte mit einer
Stativstange befestigt und mit leichtem Sand bedeckt. Ein Lautsprecher, der den Violinbo-
gen ersetzt, wird nur wenige Millimeter unter der waagerechten Platte justiert und an einen
Tonfrequenzgenerator angeschlossen. Dann wird die Frequenz langsam erhöht bis die
Sandkörner starke Bewegungen ausführen. Dies tritt genau dann ein, wenn die Frequenz
der ausgesendeten Schallwellen einer Eigenfrequenz der Platte entspricht und die Reso-
nanz die Platte zu Schwingungen anregt.
Bei den entstehenden Klangfiguren ist es außerdem noch wichtig, wo die Platte befestigt
ist und an welcher Stelle die Tonquelle sitzt, da die Eigenschwingungen durch die ver-
schiedenen Positionen mal leichter oder mal schwieriger zu finden sind.
Zunächst werden jedoch kreisrunde Metallplatten untersucht, um den Zusammenhang zu
Trommeln zu wahren. Bei einem ausgebildeten Muster werden diese photographiert.
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