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Heute haben die Instrumente entweder Ventile oder Züge, mit denen die Länge des
Instrumentes verlängert wird und so eine neuer Grundton mit neuen Eigenfrequenzen ge-
bildet wird. Die meisten Blechblasinstrumente haben 3 Ventile. Ohne ein gedrücktes Ven-
til sind nur die Eigenfrequenzen oder Naturtöne möglich. Wird das 1. Ventil gedrückt, so
wird die Luft zusätzlich in eine weitere Röhre gelenkt, d.h. die Instrumentenlänge wird
vergrößert. Das Instrument spielt nun einen Ton, der um eine große Sekunde unter dem
Naturton liegt, welcher bei gleichem Lippendruck und ohne Ventil geblasen worden wäre.
Das 2. Ventil erniedrigt den Ton um eine kleine Sekunde und das 3. Ventil um eine kleine
Terz. Bei einigen Instrumenten des tieferen Registers gibt es noch ein 4. Ventil, welches
den Ton um eine Quart tiefer erklingen läßt. Durch Kombination dieser 3 bzw. 4 Ventile
lassen sich alle chromatischen Töne mehrerer Tonleiter spielen. Die Länge der Posaune
und damit die Töne können gleichbedeutend mit ihrem Zug variiert werden.
Man erkennt auch bei dieser Instrumentengruppe wieder den Zusammenhang zur stehen-
den Welle und der Abhängigkeit von Länge, Bohrung und Horn des Instrumentes für die
Eigenfrequenzen.
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