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der Schwingungszahlen der beiden Teiltöne durch kleine ganze Zahlen unterhalb 7 ausge-
drückt wird. Alle höheren Schwingungszahlverhältnisse ergeben stets Dissonanzen.
Die leichten Abweichungen der Meßergebnisse von den exakten Verhältnissen lassen sich
vor allem durch die Bewegungsrichtung der Saite erklären. Wenn sich die Saite nicht ge-
nau orthogonal zum Lichtstrahl bewegte, konnte dies schon zu Fehlern führen.
Bei dem Versuch, die Saitenlänge noch weiter als zur Hälfte zu verkürzen, konnte die
Lichtschranke keine Schwingungen mehr messen, da die Amplitude zu gering war.
Durch weitere Versuche könnte man feststellen, daß die Grundfrequenz außerdem von der
Dichte Ï, dem Durchmesser d und der Spannung F abhängt. Dies konnte jedoch leider
nicht ermittelt werden, da Saiten aus verschiedenen Materialien und Dicken nicht zur Ver-
fügung standen und zur Spannungsmessung eine sehr starke Federwaage notwendig gewe-
sen wäre.
Mit Hilfe der Literatur kann jedoch angegeben werden, daß das Quadrat der Frequenz f
proportional zur Spannung F ist. Außerdem ergibt sich eine Proportionalität von f zum
reziproken Saitendurchmesser 1/d und eine Proportionalität zwischen dem Quadrat der
Frequenz f und dem Kehrwert der Dichte 1/Ï.
Also: f~1/l
f~F1/2
f~1/d
f~(1/Ï)1/2
Da die Wellenlänge l der doppelten Körperlänge l entspricht, folgt aus der Formel:
c=lf => f=c/l=c/2l
Die Geschwindigkeit c, mit der der Deformationszustand durch die Saite wandert, wird
durch eine differenzierbare Funktion auf die Form
c=(F/qÏ)1/2 gebracht, wobei q den Querschnitt bedeutet
f=(F/4qÏl²)1/2
Der Querschnitt q verhält sich zum Durchmesser d wie folgt: q=ld²/4
f=(F/ld²Ïl²)=(F/lÏ)1/2 / dl
Die Formel wird durch die zuvor ermittelten Proportionalitäten also bestätigt.
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