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1. Man erkennt die Proportionalität zwischen der Frequenz f und der reziproken Sai-
tenlänge 1/l, d.h. je kürzer die Saite, um so größer die Frequenz.
2. Intervalle zwischen Tönen, d.h. ihre Frequenzverhältnisse, können wie folgt be-
rechnet werden:
I= l1/l0= f0/f1 , wobei I für Intervall, l für Saitenlänge und f für Frequenz steht.
Da die musikalischen Intervalle Prime bis Oktave dargestellt werden sollen, ist die
Saitenlänge l0 immer gleich der Gesamtlänge 120 cm und damit gleich dem Grund-
ton a. Die weiteren Töne der Tonleiter werden dann zu diesem Ton ins Verhältnis
gesetzt.
Länge l1/[cm]
120
107
96,5
90,5
80,5
71,5
63,5
60,5
I=l1/l0
1/1
8/8,97
4/4,97
3/3,98
2/2,98
3/5,03
8/15,12
1/1,98
Literaturverhältnis
1/1
8/9
4/5
3/4
2/3
3/5
8/15
1/2
Bezeichnung
K.
D.
K.
K.
K.
K.
D.
K..
Man erkennt im Vergleich zwischen den Bezeichnungen (K.=Konsonanz / D.=Dissonanz)
und den Schwingungszahlverhältnissen, daß eine Konsonanz vorliegt, wenn das Verhältnis
Abhängigkeit zwischen Kehrwert der Saitenlänge und Frequenz
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
0
0,2
0,4
0,6
0,8
1
1,2
1,4
1,6
1,8
1/l / [1/m]
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