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3.1. Saiteninstrumente
Die Familie der Violinen, ein typisches Saiteninstrument, kam während der Renaissance in
Italien auf. Ihre Vorläufer waren einfache mittelalterliche Instrumente wie die Rebec oder
die Laute. Die Kunst des Geigenbaus gelangte im 17. und 18. Jahrhunderts unter Antonio
Stradivari und Guiseppe Guarneri zu einer Hochblüte, nach der die Instrumentenfamilie
kaum Neuerungen erhielt.
Violine (Abb. 1), Viola und Cello bestehen im wesentlichen aus einem von kleinen Öff-
nungen durchbrochenen hölzernen Kasten, der ein Luftvolumen umschließt. An diesen
Kasten schließt sich ein Hals an, um Saiten, die länger als der Kasten sind, befestigen zu
können. Wenn man mit einem Bogen, bestehend aus gespannten Pferdehaaren, über die
Saiten streicht, wird in das System Schwingungsenergie hineingesteckt, weil der Bogen die
Saiten ständig anreißt und diese so durch einen Rückkopplungsmechanismus ständig in
Schwingung hält. Ein Teil der Energie wird auf den Klangkasten und somit in den Luft-
raum weitergeleitet. Beide werden ebenfalls zu Schwingungen angeregt, die sie wiederum
an die Umgebung abgeben.
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