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Diese Akkorde können in ihrer Tonanordnung noch verändert werden, so daß auch eine
andere Kombination wie etwa e g c zustande kommt. Dennoch ist dies ein Dur-
Dreiklang.
Der Jazz hat den sogenannten Vierklang mit einer zugefügten Septime, also wieder eine
zugefügte Terz über der Quinte, in der modernen Rock- und Popmusik, aber auch in zeit-
genössischen Orchesterwerken, salonfähig gemacht.
Schon Hermann von Helmholtz vermutete, daß die Empfindung von Konsonanz oder Dis-
sonanz im wesentlichen von der Zahl der Schwebungen abhängen, die beide Klänge beim
Zusammenspiel ergeben.
Eine Schwebung (Abb. 1) bei fast gleichen Stimmgabeln wird dadurch deutlich, daß die
Frequenz der ersten Stimmgabel einen geringen Unterschied zur Frequenz der zweiten
Stimmgabel aufweist und durch periodisches An- und Abschwellen der Tonstärke hörbar
wird.
Abb. 1: Schwebung mit Zeitablenkung=10 msec
Die Schwebungsfrequenz fs ist der Betrag der Differenz der Schwingungen f1=440 Hz und
f2=415 Hz. Daraus resultiert fs=25 Hz, die in Abb. 1 als Einhüllende sichtbar wird.
In der Musik sind jedoch meist die Schwebungen der Obertöne besonders störend, da die
Instrumente nur auf einen bestimmten Ton gestimmt werden können, die Instrumente in
sich aber nicht stimmig sind. Liegt die Schwebungsfrequenz fs=|f1-f2| oberhalb 4 und un-
terhalb 132 Schwingungen pro Sekunde, so bewirkt der Zusammenklang eine gewisse
Rauhigkeit, etwas Schwirrendes, das unsere Empfindung im Ohr stört.
Eine Reihe von Tönen - geordnet nach ihrer Höhe - innerhalb einer Oktave wird Tonleiter
genannt. Die Auswahl der Tonstufen einer Tonleiter kann von ganz verschiedenen Ge-
sichtspunkten her erfolgen und ist von Volk zu Volk und Epoche zu Epoche verschieden.
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